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Samstag, 28. Januar 2012

Say something nice 5.


Ich möchte nicht nur etwas Nettes sagen, nein, ich möchte mich vorallem auch von ganzem Herzen bedanken. Bei den lieben Leuten von 1Live Klubbing, die mich nicht nur in ihre Sendung eingeladen sondern sich auch rührend um mich gekümmert haben. Marion, Claudia und Jutta: ihr seid wunderbar. Mike selbstverständlich auch, der weiß, was er tut, freundlich und kompetent ist er, und ein Mann mit einem erlesenen Musikgeschmack. Genauso wie DJ Larsen, aber das muss ja so sein. Und dann noch Stephan (oder doch mit f?), ein wahrer Sonnenschein. Und der Mann an der Bar (ich habe seinen Namen nicht mitbekommen und schäme mich dafür) aber: ich habe selten jemanden kennengelernt, der so freigiebig seinen Weinvorrat ausgibt - und das auch noch mit so viel Spaß. Und da ich schonmal dabei bin: einen lieben Dank auch an die Süßen vom Empfang. 

Was mich aber besonders erst erleichtert und dann sehr gefreut hat, war das zauberhafte Publikum. Sonst lacht nie jemand über meine Witze. Laura, Käthe, Martin, Tobi, Tina, selbstverständlich Conny und die anderen, deren Namen ich nicht kenne: es war so schön, dass ihr dabei gewesen seid.

Herrlich war es in Köln. Ich hatte eine großartige Zeit. Und wer sich jetzt nicht erst von meiner überbordenen Begeisterung erholen muss, sondern vielleicht sogar neugierig geworden ist, kann die ganze Sendung nachhören, als Podcast auf der Klubbing Seite von 1Live. Ich stürze mich derweil mit Feuereifer in die Arbeit an Buch drei. Damit die da im Mediapark einen Grund haben, mich wieder einzuladen. Ich sage hiermit schonmal zu.

Mittwoch, 9. November 2011

Say something nice 4.

Ich habe ein neues Lieblingslied. Erst dachte ich, es wäre ein Smiths-Song, den ich noch nicht kannte. Dann merkte ich, dass ich falsch lag. Er ist von The Drums und klingt so...

Montag, 24. Oktober 2011

Say something nice 3.

Und um das Halloween-Paket komplett zu machen, hier noch ein Hinweis für alle die, die keine Lust haben, sich Tracklisten selbst zusammen zu fummeln: Error FM. Mein allerliebster Radiosender im Oktober, jedes Jahr wieder, weil die Leute dort Halloween wirklich lieben. Aus Error FM wird für 31 Tage Terror FM und neben der üblichen Rock- und Indie-Musikauswahl laufen dort dann vor allem solche Tracks, die ein bisschen creepy klingen. Dazwischen Schreie, Grüße aus der Gruft und Sondersendungen zum Thema Vampire, Werwölfe und dergleichen. 
Leider nur übers Internet zu empfangen, weil aus den USA gesendet wird, aber überaus lohnend. Achtung: durch die Zeitverschiebung ist morgens und am frühen Mittag unserer Zeit nicht viel los (Nachtprogramm). Beste Hörzeit bei uns: abends ab 19.00 Uhr.

Hier geht's zu Terror FM: errorfm.com

(Error FM Music ist der Hauptsender, der kleine Bruder heißt Error FM Channel 2, hat seinen festen Platz auf der Favouritenliste meines Internetradios und steht dem Hauptsender in Sachen Halloween in nichts nach. Ausprobieren. And now you know.)

Sonntag, 2. Oktober 2011

Say something nice 2.

'Mary and Max': Ich habe schon lang nichts mehr so Anrührendes und Ehrliches gesehen, ohne danach zutiefst deprimiert zu sein. Nicht so bei diesem Film. Ein kleiner Kloß im Hals, okay, aber den nimmt man in Kauf, nachdem man die Figuren und die Geschichte innerhalb von wenigen Filmminuten in sein Herz geschlossen hat.

Deswegen möchte ich den Film gern weiterempfehlen, definitiv die höchste Form des Lobs, wenn man etwas so gut findet, dass man es teilen möchte (mich selbst hat mein Vater auf den Film gestoßen, was wieder einmal beweist, dass Papa immer recht hat). 

Den Trailer liefere ich gleich mit, finde allerdings, dass er diesem schönen Film in keiner Weise gerecht wird. Das ist eigentlich ein gutes Zeichen. Ich bekomme immer öfter den Eindruck, dass die meisten Filme gerade genug Material für einen Trailer beinhalten (manchmal nicht einmal das) und der Rest... aber das ist eine andere Geschichte und gehört auch gar nicht hierher. Ich will schließlich in dieser Rubrik etwas Nettes sagen und das tu ich hiermit 'Mary and Max' - äußerst empfehlenswert. Viel Spaß!

Montag, 26. September 2011

War was?


Es ist immer wieder erstaunlich, wie man sich nicht einmal für eine besonders lange Zeit auf eine besonders weite Reise begeben muss und trotzdem, sobald man den Dunstkreis seiner Heimat verlassen hat, alles an einem vorbeizieht. Gemeinhin wird das als eine Gabe aufgefasst. Damit man nämlich diesen Zustand erreicht, so heißt es, mus man in der Lage sein, wirklich loszulassen. Man muss wissen, wie man Urlaub macht. Dass ich diese Fähigkeit besitze, war mir gar nicht klar, als ich mit meinem schrecklichen Touristensonnenschirm auf dem Vorplatz des Petersdoms herumhüpfe, ebenfalls vollkommen ahnungslos, das hinter den hohen Mauern des Vatikans der Papst bereits seine Koffer für den anstehende Deutschlandbesuch packt. Oder packen lässt. Wie dem auch sein, ich hatte keine Informationen über irgendwelche Debatten und darüber, dass sich zu Hause in Deutschland Gegner dieses Besuchs Kondomkostüme bastelten. Ignorance is bliss. Heißt es nicht so, Benedikt?

Und aus diesem Grund schob ich jegliche Gedanken an die Arbeit, Deadlines und die finalen Druckfahnen meines zweiten Buches (ganz unten im Gepäck mit dabei) weit von mir und genoss stattdessen ein paar herrliche Wochen im Süden von Italien. Dazu demnächst mehr.

Wieder zurück in Hamburg ließen sie sich dann aber nicht weiter aufschieben - die letzten Korrekturen. Begleitet wurde ich dabei von der Musik dieses haarigen Mannes: www.bennysings.com. Ganz neu ist er im Musikbusiness wohl nicht, aber die Jagd nach dem neusten 'Heissen Scheiss' macht ja auch nur halb so viel Freude wie das Entdecken einer Sache genau dann, wenn man sie braucht. Und für die letzten Tage des Sommers, wenn die Erinnerung an das Meer, die Mückenstiche und die Abdrücke der Sonnenbrille auf dem Nasenrücken alles ist was einem bleibt, wenn draußen die Äpfel und Kastanien von den Bäumen fallen und der Kugelschreiber schon wieder seinen Geist aufgibt, dann braucht man das. Ich jedenfalls. Viel Spaß.


Samstag, 27. August 2011

Say something nice.




Früher war der Kreis derjenigen, die mich kritisiert haben übersichtlich und diplomatisch. Meine Familie, Freunde, erst Lehrer dann Chefs. Dann habe ich ein Buch geschrieben und plötzlich konnte sich jeder zu etwas äußern, in das ich mehr Zeit, Mühe und Herzblut gesteckt hatte als in die meisten Dinge davor. Das ist ein seltsames Gefühl und ich finde es schwer, mich daran zu gewöhnen. Vorallem wenn ich mir vorstelle, wie lang es im Vergleich dauert, eine Amazon-Rezension zu verfassen. 3 Minuten?

Abgesehen davon, dass ich also lernen muss, diese Art von Kritik nicht zu nah an mich heran zu lassen, hat dieser neue Umstand aber auch dazu geführt, dass ich mir ein paar Gedanken darüber gemacht habe, in welcher Art und Weise ich bewerte, wieviel das von meiner Laune abhängt, davon wie nett oder unfreundlich andere Leute an dem Tag zu mir waren  und davon, wie ich zu der Person stehe, der ich meine Meinung sage. Ob Kritik, die ich äußere, oft härter ausfällt, als es fair wäre. Und die Antwort lautet ja.

Es ist seltsam: etwas Positives über einen anderen zu sagen ist, wenn es wirklich fundierte, ehrlich Kritik und nicht nur ein oberflächliches, bedeutungsloses 'Find ich gut' sein soll viel schwerer, als ein Verriss. Liegt es daran, dass man dem anderen nicht gönnt, dass er gelobt wird? Oder erwartet man einfach zu viel? 

Ich denke darüber noch nach. Und werde in der Zwischenzeit versuchen, mehr Lob zu verteilen, mehr nette Dinge zu sagen, auch wenn das vielleicht mal nicht so leicht fällt. Aber wie das meistens im Leben so ist (Achtung, jetzt wird es kitschig!): Die Taten, die die Welt zu einem besseren Ort machen, erfordern meistens ein gewisses Maß an Anstrengung.

In New York (natürlich!) haben sie damit einfach schonmal angefangen: