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Dienstag, 14. Februar 2012

Heute Liebe.

Ich mag unsinnige, rein kommerzielle Feiertage - auch wenn ich mir dafür jedes Mal viel Kritik anhören muss. Ich mag Halloween. Ich mag den Valentinstag. Weil er nicht so aufdringlich ist wie Silvester zum Beispiel. Und weil etwas wirklich schönes gefeiert wird. Die Liebe. Was gibt es daran nicht zu mögen? Trotzdem muss man sich als Pro-Valentinstägler an diesem Tag verstecken und seine Sympathien leugnen, es sei denn, man fühlt sich stark genug, all den Vorträge über 'die reine Geschäftemacherei' und die Albernheit zu lauschen, die diesem Tag zu Grunde liegen. Aber, diese Frage muss erlaubt sein, wenn es den Valentinstag nicht gäbe, an welchem Tag des Jahres wird denn sonst offiziell der Liebe gehuldigt? An keinem. So ist es doch.

Um den heutigen Tag zu unterstützen, möchte ich an dieser Stelle ein Buch, ein Lied und eine Serie empfehlen, alle zum Thema Liebe, aber auch an jedem anderen Tag im Jahr lesens-, hörens- und sehenswert. Also los:

Die Serie

 

Den Sonntag habe ich mit 'Gavin & Stacey' verbracht, eine BBC Serie von vor ein paar Jahren, in der es um Gavin und Stacey geht (wer hätte es gedacht), einen Essex-Boy und ein Mädchen aus Barry, Wales. Und es geht um Liebe. Die Engländer wissen, wie so etwas gemacht wird. Ein Minimum an Kitsch, ein Maximum an wunderbaren Charakteren und dem typisch britischen Humor. Ich habe die komplette erste Staffel in einem Zug ohne abzusetzen aufgesogen. Und empfehle die Serie an dieser Stelle wärmstens weiter. Weil sie einfach bezaubernd ist. Und witzig. Sehr, sehr witzig.

Das Buch


Ein Buch zum Thema Liebe? Da fällt mir natürlich zuallerst 'Liebe geht anders' ein. Von mir. Katarina Fischer. Aber da das hier an dieser Stelle ja schon oft genug empfohlen worden ist, möchte ich stattdessen auf ein Buch hinweisen, das schon seit einer Weile zu kaufen gibt. Wer es aber bisher nicht gelesen hat und wem der Sinn nach etwas Herzerwärmenden und nicht ganz Gewöhnlichen steht, der sollte sich 'Kleine Vogelkunde Ostafrikas' von Nicholas Drayson zulegen. Das sieht nicht nur hübsch aus, die Geschichte ist außerdem sehr charmant (eine Inhaltsangabe findet man sicherlich bei Amazon, also verzichte ich jetzt darauf). Ich habe das Buch sehr gern gelesen und wieder sind es die Charaktere, die in erster Linie überzeugen, der herrlich beschriebene Schauplatz (Ostafrika nämlich) und die ungewöhnliche Geschichte. Außerdem lernt man nebenbei etwas über Vögel. Und das ist ja auch etwas Schönes.

Das Lied
 

...und zum Abschluss ein Lied von Friends. 'His Girl'. Beziehungsphilosophie mit musikalischer Untermalung. Ich mag das.

Einen frohen Valentinstag, allerseits. Amore!

Samstag, 10. Dezember 2011

Das ist der Beweis.


Ich habe ja bereits betont: dies ist kein Kochblog.

Nichtsdestotrotz koche ich gern und so fand ich mich am gestrigen Nachmittag in einem Fernsehstudio des Norddeutschen Rundfunks, ausgestattet mit einer seltsam orangefarbenen Schürze und Messern, die schärfer waren als alles, was jemals zuvor seinen Weg in meine Küche gefunden hatte. Ich kochte 'Lammlachs mit Wintergemüse', darunter versteht man Kartoffeln und Kürbisse, unter anderem. Ich hatte auch vorgehabt, ein bisschen die Werbetrommel für mein neues Buch zu rühren, wurde dann aber leider in eine Gespräch über Tomaten verwickelt. Wirklich schade. Allerdings: das Rezept ist in der Tat zu hundert Prozent meinem eigenen Kopf entsprungen und so ist es auch mein gutes Recht, es hier zu verbreiten. Und dank dem NDR und YouTube gibt es sogar eine kleine Anleitung in Filmform (siehe oben). Im echten Leben stand mir im Studio hinter den Kulissen ein feiner Herr namens Stephan Roth zur Seite, dem ich an dieser Stelle (er wird es wahrscheinlich nicht lesen, das ist nur eine Geste) noch einmal Danke sagen möchte und der mein Herz nicht nur damit gewann, dass er mir eine Pfanne schenkte. Eine ordentliche. Nicht so'n IKEA-Scheiß. Die kann auch jeder gut gebrauchen, der sich an meine Kreation heranwagen mag. Lammlachs. Mit Wintergemüse. An die Töpfe, fertig...

Sonntag, 2. Oktober 2011

Say something nice 2.

'Mary and Max': Ich habe schon lang nichts mehr so Anrührendes und Ehrliches gesehen, ohne danach zutiefst deprimiert zu sein. Nicht so bei diesem Film. Ein kleiner Kloß im Hals, okay, aber den nimmt man in Kauf, nachdem man die Figuren und die Geschichte innerhalb von wenigen Filmminuten in sein Herz geschlossen hat.

Deswegen möchte ich den Film gern weiterempfehlen, definitiv die höchste Form des Lobs, wenn man etwas so gut findet, dass man es teilen möchte (mich selbst hat mein Vater auf den Film gestoßen, was wieder einmal beweist, dass Papa immer recht hat). 

Den Trailer liefere ich gleich mit, finde allerdings, dass er diesem schönen Film in keiner Weise gerecht wird. Das ist eigentlich ein gutes Zeichen. Ich bekomme immer öfter den Eindruck, dass die meisten Filme gerade genug Material für einen Trailer beinhalten (manchmal nicht einmal das) und der Rest... aber das ist eine andere Geschichte und gehört auch gar nicht hierher. Ich will schließlich in dieser Rubrik etwas Nettes sagen und das tu ich hiermit 'Mary and Max' - äußerst empfehlenswert. Viel Spaß!